PRIVATSACHE

Reigoldswiler Bannrundgang

Teil 2:   Vom Schattberg zurück zum Ryfenstein Weiher

Der Abstieg vom Schattberg zur Bürten hat's in sich. Vor allem das erste Stück bis zur Militärstrasse. Es ist äusserst steil vielleicht -50°. Gute Wanderstöcke sind von grossem Nutzen. Wie immer können die Fotos die Steilheit des Geländes nicht wiedergeben.

Geschafft. Heil unten angekommen. Die Aussicht vom Waldrand des Bürtenhofs entschädigt für den beschwerlich Abstieg.

Ein Blick zurück zum Schattberg.

Nun geht's weiter runter bis zum Aemlisbach. All die mühsam erarbeiteten Höhenmeter werden jetzt schnell "vernichtet".

Ein letzter Blick zurück zur Bürten.

Die Grenze verläuft zwischen dem Beginn der Bürtenstrasse und dem Wanderweg, der zum Ängiberg führt. Die Grenze quert aber einige kleinere Felsen. Das erspare ich mir und nehme den Wanderweg bis zum Ängiberg.

Ein Blick zurück zum Wanderweg. Die Grenze verläuft durch die Mitte des Bilds.

Schöne Aussicht vom Ängiberg. Leider ist die Fernsicht auch Richtung Norden nicht gut. Den Schwarzwald erkennt man nur knapp.

Ängibergwegweiser. Die Ulmethöhe im Hintergrund.

Ein Engel im Baum.

Ein kurzes Stück verläuft die Grenze auf dem Waldweg. Zum Wandern sehr angenehm.

Blick von der Bergmatte Richtung Arboldswil.

Lauwil und Deixberg. Da muss ich dann hoch vom Aemlisweg her. Das wird hart.

Die Grenze verläuft links vom Schopf.

Zwischen den Bäumen durch und steil durch den Wald. Aber zuerst noch einige Naturschönheiten.

Mehrere lästige Stacheldrathzäune gilt es zu überqueren, wenn man dem Bann entlang wandert.

So, nun bin ich wieder in Dorfnähe beim Aemlisbach. Blick Richung Reigoldswil ...

... und Richtung Lauwil.

Das Bächlein ist einfach zu überqueren bei dem Wasserstand.

 

Die nächste Karte:

Der Aufstieg zum Deixberg ist super hart: weglos, steil und wegen dem trockenen Laub und dem trockenen Untergrund sehr rutschig.

Wie gesagt, steil und rutschig. Wanderstöcke helfen für's Gleichgewicht. Sie verhaken sich aber immer wieder im Unterholz und es kostet Kraft sie immer wieder herauszuziehen.

Dürsiwegli Richtung Reigi ...

... und Richtung Lauwil.

Endlich auf der Gillen. Durchschnaufen und die Aussicht geniessen.

Von der Gillen verläuft die Grenze in ziemlich gerader Linie Richtung Eichhöhe.

Ein letzter Blick nach Reigoldswil bevor es wieder in den Wald geht.

Der Grenzstein Reigoldswil/Lauwil/Bretzwil.

Balsbergweg. Die Grenze verläuft rechts unter dem Weg im Wald. Den Krampf im abhaltigen Gelände und durch Brombeergestrüpp lasse ich aus.

Nach über 8 Stunden mache ich die erste und einzige grosse Pause. Meine Frau bringt mir Speis und Trank zum schönen Bänkli oberhalb des Waldfestplatzes, gleich am Bann.

Karte für die Strecke über den Binzeberg nach Bütschen:

Mit vollem Magen steige ich steil hoch Richtung Binzeberg. Schöne Pilze entschädigen für die Mühen.

Über Schweini geht's weiter zum Binzeberg.

Binzeberg. Noch ein schöner Juragrat!

Vom Binzeberg (806müM) führt der Grenzverlauf Richtung Holzenberg und dann zum tiefsten Punkt von Reigoldswil beim Bütschenrank.

Eine frühe Orchidee.

Holzenberg:

Blick Richtung Büren und Schartenflue mit dem Gempenturm.

Schöner, halbseitig blühender Birnbaum.

Der Grenzstein Reigoldswil/Seewen/Ziefen ist versteckt im Dornengestrüpp.

Ein weiterer schöner Kantonsgrenzstein.

Die Solothurner Seite.

Und die Baselbieter Seite.

Vom Weg geht's weg nach links über die Wiese in den Wald hinab.

Über die Wiese zu einem Kantonsgrenzstein im Acker.

Und weiter zum Schuppen und dann nach links dem Waldrand entlang.

Blick zurück nach Gauset.

Ziefen:

Ein Rehlein steht im Walde.

Die letzten Meter zur Bütschenbrücke.

Die Grenze verläuft nun - vom tiefsten Punkt von Reigi - über die Strasse zur Ecke des Waldes und links von der unteren Bütschen vorbei hoch in den Wald und ob der oberen Bütschen weiter nach rechts.

Viel befahrene Strasse an diesem schönen Sonntag.

Kartenauschnitte für die letzte Etappe:

Bei der unteren Bütschen:

Grenzstein Reigoldswil/Ziefen/Arboldswil

Obere Bütschen

Nach bereits 11 Stunden auf den Beinen folgt noch ein letzter steiler Aufstieg unter dem Horn und dem Ryfenstein durch zur Ruine Ryfenstein.

Zwischen Bütschen und Ruine Ryfenstein ist man immer im Wald. Erst oberhalb der Ruine erlaubt eine Lücke im Wald einen Blick auf die Ruine, die Baberteflue und die Wasserfallen.

Der letzte Ausblick auf Reigoldswil.

Geschafft. Der Bannrundgang ist vollbracht.

Noch einmal ein Blick zum Startpunkt.

Meine Frau holte mich ab und gemeinsam spazieren wir bei schönem Abendlicht heimwärts.

Zum Schluss noch ein paar Zahlen  
Zeitbedarf: 11 Stunden 50 Minuten                                          
Zeit in Bewegung: 9 Stunden 50 Minuten
Absolvierte Distanz: 17 km
Höhendifferenz: 1640 Meter
Schritte: über 33'000

Ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen!

Kommentare: 1
  • #1

    Cornelia & Willi Rudin-Burkart (Dienstag, 27 April 2021 13:01)

    Lieber Peter
    Wir gratulieren dir zu dieser absolut tollen Leistung. Man spürt förmlich bei den Bildern und den Texten deine Begeisterung eine Idee in die Realität umgesetzt zu haben. Wie viel Vorbereitung dazu nötig war kann man nur erahnen. Danke, dass du uns mit deinem Tagesprotokoll visuell den Tag miterleben lässt. Wir sind gespannt auf weitere Taten......
    Cornelia & Willi us Louel